Das war LutherRock 2017 im Stadtpark!

LutherRock Bühne

Was für ein Abend! Vier christliche Bands haben am 14. Juli den Stadtpark zum Beben und die Menschen zum Tanzen gebracht. Bunt gemischt die Besucher, abwechslungsreich die Musik, tiefgründig die Texte. 

Dass das alles möglich wurde, verdanken wir zum einen unseren Sponsoren:
Adam-KraftApotheke, Blumen Schwarz, Buchhandlung Kreutzer, Buchhandlung Lesezeichen, CVJM Schwabach, Edeka Krawczyk, Haustechnik Röck, Rathaus-Apotheke, Schülerkolleg Schwabach, 
Schwabacher Gardinenhaus, Schwabacher Tagblatt, Sparkasse Schwabach, TV48-Tischtennis u.a.

Zum anderen den vielen, die mitgearbeitet haben, allen voran A, L und M. 

Was für ein Völkchen sich da versammelt hatte! Man konnte kleine Kinder sehen, die dann gegen 22 Uhr schlafend nach Hause getragen wurden. Seniorinnen – jenseits der 80 – wippten im Rhythmus der Musik. Asylsuchende tanzten neben Einheimischen. Konfis hatten ihre Eltern mitgebracht. Nachbarn kamen ebenso wie Nürnberger und Konfis aus Entenberg. Alles in allem dürften es an die 500 Menschen gewesen sein, die das Konzert erlebt haben. Nicht mal Regen und Gewitter konnten da etwas ändern.

Was für mitreißende Musik! Schon der Punkrock-Gottesdienst schlug andere Töne an, als es wohl die meisten gewohnt waren.
„Punkship“ nennt Plunder selbst diese Musik. Der „GhostPop“ von Lokomotor kam alles andere als gruselig rüber. Stattdessen wehte ein berührender Geist durch die Lieder dieser Band. Wer es bis dahin noch nicht gemerkt hatte: Spätestens beim Hardcore von „About an Author“ war alles aus den Ohren geputzt, was man bisher so als „moderne“ christliche Musik zu kennen glaubte (von Gras und Ufer bis one way!). Als „Normal ist anders“ dann die Bühne enterte, füllte sich die Tanzfläche in Windeseile. Der Rhythmus ging direkt vom Ohr ins Tanzbein. 

Last, but not least: Was für Texte! So unterschiedlich die Musik, so verschieden auch die Lyrics. Doch immer wieder treffen sie ins Herz: 

Für Dich allein 
Durch Dich allein
In Dir allein
Schlägt mein Herz
Plunder

Denn ich weiß ja eigentlich,
dass du zu mir hältst
und mit mir fällst
dass du mit mir fällst
und mich trotzdem hältst.
Lokomotor

you will lift my head up high
so don‘t forget me
don‘t forget me when I try
to take my fear and make it disappear
About an Author

Komm lassen wir die Erde beben, uns völlig ungeniert erheben, was sie sagt das juckt uns gar nicht, weil wir einfach anders sind, wir sind Beter, wir sind Denker, wir sind Krieger, doch alles in allem sind wir Diener, wir wollens der Welt beweisen, dass wir anders sind.
Normal ist anders

LutherRock Bühne

Dass das alles mit Martin Luther und mit dem christlichen Glauben zusammengeht, habe ich im Gottesdienst deutlich zu machen versucht. 
U.a. mit einem Zitat von Luther zur Musik: 
„Ich liebe die Musik, weil sie
1. eine Gabe Gottes ist und nicht der Menschen,
2. weil sie die Seelen fröhlich macht,
3. weil sie den Teufel verjagt,
4. weil sie unschuldige Freude weckt.

Darüber vergehen die Zornesanwandlungen, die Begierden, der Hochmut. 5. weil sie in der Zeit des Friedens herrscht. Haltet also aus, und es wird bei den Menschen nach uns besser mit dieser Kunst stehen, weil sie im Frieden leben.
Ich lobe die Fürsten Bayerns, weil sie die Musik pflegen. Bei uns Sachsen werden Waffen und Bombarden gepredigt.“


Lutz Domröse