Das Weihnachtsoratorium - Restkarten an der Abendkasse (16 Uhr)

Weihnachtsoratorium am Sonntag, 15. Dezember um 17 Uhr in der Schwabacher Stadtkirche – Restkarten an der Abendkasse (16 Uhr)

Die Schwabacher Kantorei führt am Sonntag, 15. Dezember um 17 Uhr das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in der wunderschönen Schwabacher Stadtkirche auf.

Es musizieren zusammen mit der Schwabacher Kantorei, dem Ansbacher Kammerorchester und den Ansbacher Hoftrompetern die Solisten Corinna Schreiter (Sopran), Renate Kaschmieder (Alt), Reiner Geißdörfer (Tenor und Evangelist) und Andreas Czerney (Bass) unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Peschik.

Warme Kleidung bzw. Decken werden empfohlen.

Für viele Menschen das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zu einem festen Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit geworden. Gleichsam als Fortsetzung der Aufführung des Weihnachtsoratoriums im vergangenen jahr mit den Teilen I-III folgen nun die Teile IV-VI aus dem Kanntatenzyklus des Weihnachtsoratoriums von Bach.

Karten gibt es noch bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.schwabacherkantorei.de

Weitere Informationen bei KMD Klaus Peschik unter Telefon 09122 / 93 75 430 oder www.schwabacherkantorei.de im Internet.

Bachs Weihnachtsoratorium zählt zu den großen Werken, die er selbst bereits zu Lebzeiten gedruckt herausgeben wollte. Die sechs Kantaten wurden unter Bachs Leitung uraufgeführt am 25., 26., und 27. Dezember 1734 und am 1., 2. und 6. Januar 1735. Jede Kantate ist in sich abgeschlossen und auf den speziellen Feiertag zugeschnitten. Es kann jedoch kein Zweifel bestehen, dass Bach die Kantaten als zusammenhängendes Werk ansah. Die Texte waren sogar extra in einem besonderen Textheft mit einer gemeinsamen Titelseite gedruckt worden. Die innere Geschlossenheit kommt auch darin zum Ausdruck, dass der erste Choral der ersten Kantate (Nr. 5 „Wie soll ich dich empfangen?“) und der Schlusschoral der letzten Kantate die gleiche Melodie haben, die aber so unterschiedlich verarbeitet wird, dass sich der Zusammenhang nicht unmittelbar erschließt. Als Melodie erklingt dabei der Passionschoral „O Haupt voll Blut und Wunden“ (ursprünglich „Herzlich tut mich verlangen“ von Hans Leo Hassler), jedoch in ein strahlendes Orchestergewand gehüllt und so das Werk in festlichem Glanz beschließend.