Aussegnung

grünes Blatt mit Tau

Mensch-Sein heißt Grenzen erfahren - Grenzen der eigenen Gesundheit, Lebenskraft und Lebenszeit. Krankheit, Sterben und Tod gehören zum Leben. Das sind Erfahrungen, die keinem erspart bleiben. Wir leben unser Leben bewusster und besser, wenn wir es so leben, wie es ist: befristet. Als Christen rechnen wir mit Gottes Gegenwart und Begleitung auch im Sterben und Tod. Gott hat an unserem begrenzten Leben teilgenommen: Er ist in Jesus Christus Mensch geworden und ist auferstanden. Seitdem haben Vergänglichkeit, Sterben und Tod nicht mehr das letzte Wort. Gott wird uns auferwecken. Der Tod ist nicht das Letzte.

So praktizieren wir im christlichen Horizont Sterbe- und Trauerbegleitung in unserer Kirchengemeinde:

In den Wochen oder Tagen vor dem bevorstehenden Tod eines Menschen können Sie einen Geistlichen oder eine Geistliche bitten, zu Ihnen zu kommen, etwa um ein Hausabendmahl zu feiern, zu beichten oder um den Sterbesegen zu erbitten.

Die Aussegnung wird in den ersten Stunden nach dem Tod im Kreis der Angehörigen und Nachbarn zusammen mit einem Geistlichen begangen. Sie findet in der Regel im Sterbezimmer zuhause, auch im Krankenhaus oder im Heim statt.

Hier bekommen Sie Antworten zum Thema Beerdigung.

Hier finden Sie die Kontaktdaten zu unserem Pfarramt.